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Einfache Solarregelung mit grafischem Display
Das Gerät ESR31-R oder ESR31-D ist eine vielfältig einsetzbare Differenzregelung. Ein gra sches Display erleichtert die Programmwahl und zeigt die Position der Sensoren im Hydraulikschema. Über die Datenleitung können zusätzliche Informationen eingelesen werden. Somit ist parallel zum Reglerbetrieb (Solaranlage) auch noch die Berechnung des Ertrages (Wärmemenge) möglich. Das Einsatzgebiet erstreckt sich von der Einkreissolaranlage bis zur hygienischen Brauchwasserbereitung via Pumpendrehzahlregelung.
Merkmale:
- 1 Relais- oder Triacausgang
- alle Ein- und Ausschaltpunkte getrennt einstellbar
- übersichtliches Display mit Hydraulikschemen
- Analogausgang: 0-10 Volt umschaltbar auf PWM-Signal, 5V-Fixspannung, Fehlermeldung oder Brenneranforderung
- Statusanzeige zur sofortigen Erkennung außergewöhnlicher Bedingungen
- Solarstartfunktion, Frostschutzfunktion
- Pumpenblockade bei Kollektorübertemperatur
- Anlagenfunktionskontrolle
- Wärmemengenzähler
- DL-Bus (zur Temperaturauswertung am PC über D-LOGG oder BL-NET und zum Anschluss externer Sensoren)
- Drehzahlregelung (nur bei ESR31-D)
- für KTY und PT1000 Fühler geeignet
- die Programmierung erfolgt über Eingabe der Programmnummer
- programmabhängige Erweiterungsmöglichkeit mit Hilfsrelais HIREL31-STAG
| Differenztemperatur: |
einstellbar von 0 bis 99°C |
| Minimal- / Maximalschwellen: |
einstellbar von -20 bis +150°C |
| Genauigkeit: |
typ. +-1% |
| Betriebsspannung: |
230V~ 50-60 Hz
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| Leistungsaufnahme: |
max. 3 VA |
Nennstrombelastung:
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max. 1,5 A ohmsch-induktiv cos phi 0,6 |
| Sicherung: |
3.15A flink (Gerät+Ausgang) |
| Schutzklasse: |
2 - schutzisoliert |
| Schutzart: |
IP40 |
| Gewicht: |
210 g |
| zul. Umgebungstemperatur |
0 bis 45° C
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| Programm 0:
Die Solarpumpe läuft, wenn S1 um die Temperaturdifferenz diff höher ist als S2 und S2 noch nicht die Schwelle max überschritten hat.Zusätzlich wirkt eine Schutzfunktion der Pumpe: Während eines Stillstandes kann im System Dampf entstehen. Beim automatischen Wiedereinschalten besitzt die Pumpe in der Dampfphase aber nicht den erforderlichen Druck zum Heben des Flüssigkeitsspiegels biszum Kollektorvorlauf (höchster Punkt im System). Dies stellt eine erhebliche Belastung fürdie Pumpe dar. Mit Hilfe der Kollektor- Übertemperatur Abschaltung ist es möglich, die Pumpe ab einer gewünschten Temperaturschwelle am Kollektorfühler generell zu blockieren, biseine zweite ebenfalls einstellbare Schwelle wieder unterschritten wird. Werksseitig sind 130°C für das Auslösen der Blockade und 110°C für die Freigabe vorgegeben.
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Programm 1: Mit diesem Programm erhält die Solaranlage über Sensor S3 eine zusätzliche Speicherbegrenzung max2. Besonders bei der Montage des Referenzsensors S2 am Rücklaufaustritt des Wärmetauschers kann nicht mit Sicherheit auf die tatsächliche Speichertemperatur zur rechtzeitigen Abschaltung geschlossen werden. |
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Programm 4 Die Ladepumpe läuft, wenn S1 die Schwelle min überschritten hat, S1 um die Temperaturdifferenz diff höher ist als S2 und S2 noch nicht die Schwelle max überschritten hat. |
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Programm 5 Ladepumpenfunktion mit einer zusätzlichen Speicherbegrenzung max2 über Sensor S3. |
Programm 6 Ladepumpenfunktion mit einer zusätzlichen Schwelle min2 über Sensor S3, sowie der Temperaturdifferenz diff2 zwischen S3 und S2. Somit ist ein Schalten über zwei Energieerzeuger (S1 und/oder S3) möglich. |
Programm 8 Der Ausgang schaltet, wenn S1 > max oder < min ist. Eine Luft- Wasser- Wärmepumpe erhält somit über eine Klappe den Luftstrom vom Erdkollektor oberhalb der Außentemperaturmin (Regeneration) und unterhalb der Außentemperatur max (Heizung). S2 und S3 habenkeine Funktion. Programm 9 Der Ausgang schaltet, wenn S1 min ist. Während also Programm 8 oberhalb und unterhalb eines Temperaturfensters schaltet, schaltet das Programm 9 innerhalb einesTemperaturfensters.
Der Ausgang schaltet ein, wenn S2 max ist. Dh: Kesselanforderung, wenn S2 im oberen Speicherbereich min unterschreitet und Abschalten,wenn S1 im Speicher unten max überschreitet.
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Programm 16 (nur bei Drehzahlversion V D) Mit Hilfe der Drehzahlregelung wird über den ultraschnellen Sensor S2 (Sonderzubehör) der Wärmetauscheraustritt ständig auf einer konstanten Temperatur gehalten. Geringe Bereitschaftsverlustetreten auf. Ein Strömungsschalter S3 ist nicht erforderlich.
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Programm 17 (nur bei Drehzahlversion V D) Die Drehzahlregelung ist nur aktiv, wenn der Strömungsschalter S3 (Sonderzubehör) einen Durchfluss meldet. Es entstehen kaum Bereitschaftsverluste; im Anlauf ist das Systemetwas träger und ein Strömungsschalter ist erforderlich. |
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Programm 18(nur bei Drehzahlversion V D)
Die Drehzahlregelung ist nur aktiv, wenn der volumenstrom beim Sensor S3 (VFS2-40) den Minimalen Durchfluss übersteigt.
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Über den Eingang S1 kann das Gerät auch als Drehzahlsteller verwendet werden. Dazu ist aber noch ein kleiner Eingriff vorzunehmen. Nach dem Abnehmen der rückwärtigen Schutzplatte der Elektronik werden im Bereich der Sensoreingänge zwei Lötflächen sichtbar. Je nach Anwendung (Eingangssignal 0 - 10V bzw. 4 - 20mA) sind diese entsprechend Ihrer Beschriftung mit dem Lötkolben zu überbrücken. S1 ist der Signaleingang. S2 und S3 stehen zusätzlich für reine Temperaturmessungen ohne Regelungsaufgaben zur Verfügung. Durch den Aufruf des Programms 20 (für Spannung) bzw. 21 (für Strom) im Parametermenü wird automatisch die Drehzahlregelung aktiviert und dem Eingangssignal entsprechend eine Drehzahlstufe zwischen 0 und 30 ausgegeben (siehe auch im Menü Men unter PDR). In diesem Verfahren sind nur die folgenden PDR- Parameter wirksam: Signalform......... WELLP, minimale Drehz. MIN 0, maximale Drehz. MAX 30 Um das Eingangssignal in seinem Umfang an den Drehzahlsteller angleichen zu können, werden in das Parametermenü folgende Werte eingeblendet: SWA (hier als AnfangsSignalWert) für die Signalhöhe, bei der gerade noch die Drehzahlstufe 0 zutrifft und SWD (SollWert Differenz) als Signalhöhe ab SWA, der bereits die Drehzahlstufe 30 bedeutet. Das gemessene Signal wird nur als dimensionslose Zahl von 0 bis etwa 220 (der Dezimalpunkt von 22,0 muss ignoriert werden) angezeigt. Die Parameter SWA und SWD sind daher auch auf diese Größe bezogen. Zum Eingrenzen der Drehzahlstufen können zusätzlich die Parameter MIN (minimale Drehzahlstufe) und MAX (maximale Drehzahlstufe) im Menü PDR herangezogen werden. Zur einfachen Überwachung wird nach den Messwerten der Eingänge die aktuelle Drehzahlstufe DZS eingeblendet.
Zu diesem Produkt finden Sie in unserem Downloadbereich folgende Dateien:
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| Betriebsanleitung: |
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