| Universelle Heizungsregelung Das Gerät HZR65 besitzt neben einer Mischerregelung für einen Heizkreis verschiedene Thermostat-, Di erenztemperatur- und Drehzahlregelfunktionen für Heizungs- und Ladepumpen. Die gewünschte Regelungsfunktion ergibt sich aus der Eingabe der Kennzahl des gewählten Schaltschemas. Merkmale: - frei programmierbare Schaltuhr (fünf Zeitprogramme mit je drei Fenstern)
- Zuordnung der Zeitprogramme auf Wochentage und Ausgänge frei wählbar
- diverse Komfortfunktionen (Feiertag, Urlaub, Party usw.)
- Zuschaltbare Pumpendrehzahlregelung auf zwei Ausgängen
- 6 Eingänge für Temperatursensoren
- 2 einstellbare Differenztemperaturen
- 3 einstellbare Maximal- und Minimalthermostatschwellen
- alle Schalthysteresen sind einstellbar und abhängig von der Temperatur
- einstellbare Pumpennachlaufzeiten
- Datenleitung zur Temperaturauswertung am PC über D-LOGG
| Differenztemperaturen: | einstellbar von 0 bis 99°C | | Minimal- / Maximalschwellen: | einstellbar von 0 bis 150°C | | Genauigkeit: | typ. 0,4 und max. +-1°C im Bereich von 0 - 100°C | | Betriebsspannung: | 230V~ 50-60 Hz
| | Leistungsaufnahme: | max. 4 W | Nennstrombelastung:
| A1, A2: 250V/1,5A A3, A4, A5: 250/ 3A | | Sicherung: | 3.15A flink (Gerät+Ausgänge) | | Trafo: | kurzschlussfest | | Schutzklasse: | 2 - schutzisoliert | | Schutzart: | IP40 | | Abmessungen (B/H/T) | 172 x 125 x 90 mm | | Gewicht: | 1400 g
| | zul. Umgebungstemperatur | 0 bis 45° C | | Art. Nr. | 01/HZR65 | KFPT1000
| 1
| BFPT1000
| 3
| TH140
| 3
| | RASPT | 1 | | AUSPT | 1 | Netzkabel
| 1
| Montagemat.
| 1
| Festbrennstoffkessel, Puffer, Heizkreis, Anforderung Zusatzheizung Grundfunktion (P0): Freigabe der Heizkreispumpe A1 über Kessel- und Puffertemperatur, Ansteuerung der Pufferladepumpe A2, Brenneranforderung bezogen auf Puffer. A1 = (T1> min1 oder T2 > min2) & (Heizung = aktiv) A2 = T1 > min1 & T1 > T3 + diff1 A5 = T2 < max Programm 1: Die Brenneranforderung wird auf Sensor T3 bezogen. A5 = T3 < max Programm 2: Getrennte Einschalt - und Abschaltschwellen für die Brenneranforderung. A5 ein = T2 max Programm 3: Wie Programm 2 jedoch Abschaltschwelle auf T3 bezogen. A5 ein = T2 max alle Programme +4: Die Brenneranforderung wird auf die Vorlaufsolltemperatur bezogen A5 = T2 < Vsoll + diff2 & (Heizung = aktiv) Programm 5: A5 ein = T2 Vsoll + diff2 Programm 6: A5 ein = T2 max Programm 7: A5 ein = T2 max alle Programme +8: Die Brenneranforderung wird nur erlaubt, wenn der Festbrennstoffkessel kalt ist. A5 (+8) = T1 < min1 & A5 alle Programme +160: Die Heizkreispumpe A1 wird nur über die Puffertemperatur T2 und nicht über die Kesseltemperatur T1 freigegeben. A1 = T2 > min2 & (Heizung = aktiv) Zeitprogramme sind für den Heizkreis A1 und die Brenneranforderung A5 möglich. | |
Automatikkessel, Boiler, Heizkreis, Kesselanforderung Grundfunktion (P16): Freigabe der Heizkreispumpe über die Kesselmindesttemperatur, Boilerladepumpe A2, Kesselanforderung A5. Ohne Heizbetrieb, beenden der Kesselanforderung bei Erreichen der Boilersolltemperatur. Die Boilerladepumpe läuft bis zum Unterschreiten der Kesseltemperatur weiter, um die Restenergie des Kessels in den Boiler abzuführen. A1 = T1 > min1 & (Heizung = aktiv) A2 = T1 > min1 & T1 > T2 + diff1 & (T2 < max oder (Heizung = nicht aktiv)) A5 = (T2 < max & ZP(A2)) oder ((T1 < min2 oder T1 < Vsoll + diff2) & (Heizg. = aktiv)) alle Programme +1: Boilervorrang A1 (+1) = A1 nur wenn nicht ((T3 < max) & ZP(A2)) alle Programme +2: getrennte Sensoren für Ein- und Ausschaltpunkt der Boileranforderung A2 = T1 > min1 & T1 > T3 + diff1 & (T3 < max oder (Heizung = nicht aktiv)) A5 ein = T2 < max oder ((T1 < min2 oder ...... A5 aus= T3 > max & ((T1 > min2 oder ...... alle Programme +4: wie Programm 16, jedoch Ladepumpenfunktion nur mit Bezug auf T2 A2 = T1 > min1 & T1 > T2 + diff1 & T2 < max (unabhängig von der Heizung) alle Programme +8: wie Programm 16, wobei die Brenneranforderung nur auf den Bedarf von Heizkreis und Boilerladung und nicht auf einen Vergleich zur Kesseltemp. bezogen ist. A5 = (T2 < max & ZP(A2)) oder (Heizung = aktiv) Zeitprogramme sind für den Heizkreis A1 und die Warmwasseranforderung A2 möglich. Für A2 wirkt das Zeitprogramm ZP(A2) nur auf die Anforderung und nicht auf die Ladepumpe. | |
Automatikkessel, (Kombi)Puffer, Heizkreis, Kesselanforderung Grundfunktion (P32): Der Kombispeicher wird vom Automatikkessel auf Temperatur gehalten. Speicherladepumpe A2, Mischerregelung A3+A4, Kesselanforderung A5. Der Sensor T1 ist für eine eventuelle Nutzung der Drehzahlregelfunktionen im Kessel(vorlauf) frei. A1 = T3 > min2 & (Heizung = aktiv) A2 = T1 > min1 & T1 > T3 + diff1 A5 = T2 < max oder (T3 < Vsoll + diff2 & (Heizung = aktiv)) Programm 33: Getrennte Einschalt- und Ausschaltschwellen für Kesselanforderung. A5 ein = T2 max Programm 34: Wie Programm 33 jedoch Ausschaltschwelle auf T3 bezogen. A5 aus = T3 > max Programm 35: Halteschaltung mit Differenz auf die Vorlaufsolltemperatur. A1 = T2 > min2 & (Heizung = aktiv) A2 = T1 > min1 & T1 > T3 + diff1 A5 ein = T2 < max oder (T2 < Vsoll + diff1 & (Heizung = aktiv)) A5 aus = T2 > max & T3 > Vsoll + diff2 Programm 36: Heizkreispumpe und Kesselanforderung getrennt. A1 = T2 > min2 & (Heizung = aktiv) A2 = T1 > min1 & T1 > T3 + diff1 A5 = T3 < max alle Programme +8: Die Pufferladepumpe wird sofort mit der Kesselanforderung eingeschaltet (gedacht für Brennwertgeräte mit Mindestumlaufwassermenge). A2 = A2 oder A5 Zeitprogramme für Heizkreis A1 und Kesselanforderung A5 möglich. Bei A5 wirkt das Zeitprogramm nur auf die WW- Anforderung, da die Heizungsanforderung mit A1 gekoppelt ist. | |
Puffer, Boiler, Heizkreis, Kesselanforderung Grundfunktion (P48): Ansteuerung der Heizkreispumpe A1, der Boilerladepumpe A2,Kesselanforderung A5. A1 = T1 > min1 & (Heizung = aktiv) A2 = T1 > min1 & T1 > T3 + diff1 & T3 < max A5 ein = T1 min2 + diff2 Programm 49: Wie Programm 48 jedoch Abschaltschwelle der Kesselanforderung auf T2 A5 aus = T2 > min2 + diff2 Programm 50: Kesselanforderung auf Vorlaufsolltemperatur und Warmwasser bezogen A5 = T2 < min2 oder T1 < Vsoll + diff2 & (Heizung = aktiv) Programm 51: wie Programm 50 jedoch mit Berücksichtigung der Boilertemperatur A5 = T3 < min2 oder T1 < Vsoll + diff2 & (Heizung = aktiv) Programm 52: getrennte Sensoren für Ein- und Ausschaltpunkt der Brenneranforderung A5 ein = T1 min2 Programm 53: Wie Programm 52 mit Berücksichtigung der Boilertemperatur A5 ein = T3 < max & (T1 < min1 oder T1 < T3 + diff1) oder (T1 < Vsoll + diff2 & (Heizung = aktiv)) A5 aus = T2 > min2 & T3 > max Programm 54,55: Wie die Programme 52, 53 aber A2 (Warmwasser) hat Vorrang vor A1. A1 (54,55) = A1 nur wenn nicht ((T3 < max) & ZP(A2)) alle Programme +8: Zweite Energiequelle neben dem Puffer mit Sensor T2 Alle auf T1 gelegten Bedingungen, gelten auch für T2. Es wirkt die höhere Temperatur. Zeitprogramme für A1, A2 und A5 möglich. Bei den Programmen 50, 51 und 53 wirkt dasauf A5 gelegte Zeitprogramm nur auf Brenneranforderung zur Warmwasserbereitung. | | Festbrennstoffkessel, Puffer, Boiler, Heizkreis Grundfunktion (P64): Freigabe der Heizkreispumpe A1, wenn entweder die Kessel- oder Puffertemperatur ihre zugeordnete Minimalschwelle überschritten hat, Ansteuerung der Boilerladepumpe A2, Mischerregelung A3+A4, Ansteuerung der Pufferladepumpe A5. A1 = (T1 > min1 oder T2 > min2) & (Heizung = aktiv) A2 = T2 > min2 & T2 > T3 + diff1 & T3 < max A5 = T1 > min1 & T1 > T2 + diff2 alle Programme +1: für die Boilerladung wird sowohl die Kessel- als auch die Puffertemperatur berücksichtigt. A2 = ((T1 > min1 & T1 > T3 + diff1) oder (T2 > min2 & T2 > T3 + diff1)) & T3 < max alle Programme +2: Der Sensor T6 wird nicht als Raumsensor, sondern als Referenzfühler für Pufferladung verwendet. Achtung: T6 als Standardsensor (Std) festlegen (siehe Drehschalterstellung Mod - Par). A5 = T1 > min1 & T1 > T6 + diff2 alle Programme +4: T5 wird als Sensor im unteren Pufferbereich eingesetzt. Eine witterungsgeführte Heizungsregelung ist nicht möglich. Achtung: Im Menü Mischerregelungsparameter „Mr” Fir = Fixwertregelung oder rtr = Raumtemperaturregelung einstellen. A5 = T1 > min1 & T1 > T5 + diff2 alle Programme +8: Der potentialfreie Kontakt A5 (im Gerät auf Seite der Sensorklemmen) wird mit Hilfe dieser Funktion mit dem Ausgang A2 getauscht. alle Programme +160: Die Heizkreispumpe A1 wird nur über die Puffertemperatur T2 und nicht über die Kesseltemperatur T1 freigegeben. A1 = T2 > min2 & (Heizung = aktiv) ähnliche Programme zu obigem Schema: Siehe Programm 85 und 86. Zeitprogramme für Heizkreis A1 und Boilerladung A2 möglich. | | Zu diesem Produkt finden Sie in unserem Downloadbereich folgende Dateien: | | Betriebsanleitung: |
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