70% Regelung
Flexibles Einspeisemanagement

70% Regelung

Jederzeit die volle Leistung nutzen.

In Deutschland dürfen lt. EEG maximal 70% der Nennleistung (kWp) eingespeist werden, also 7 kW bei einer 10 kWp Anlage. Neben der Möglichkeit den Wechselrichter "hart" auf 70% zu begrenzen, gibt es die allgemein beliebtere Variante der "weichen" (dynamischen) Begrenzung der Wirkleistung, die den Eigenverbrauch berücksichtigt. Damit wird die erzeugte Leistung seltener und in geringerem Ausmaß abgeregelt.

Unser CAN-Energiezähler

mit Modbus RTU (RS485) Schnittstelle ist alles was Sie dazu brauchen. Wir haben dazu ein Programmierbeispiel erstellt, das Sie kostenlos downloaden können. Sie müssen nur noch Parameter anpassen sowie die Modbus Register Ihres Wechselrichters hinterlegen.

Mit frei programmierbaren Geräten gezielt und effektiv bestimmte Verbraucher freigeben um den Solarstrom dann zu verbrauchen, wenn er verfügbar ist.
beispielhafter Tagesverlauf; Netzbezug (orange); Einspeisung (hellgrün); Eigenverbrauch (blau); Heizstab erwärmt Speicher auf 50 °C (dunkelblau); individuelle Nutzung der Leistung oberhalb der 70% Grenze "weich" (rot); Ertrag der bei 70% Grenze "hart" verloren geht (schraffierte Fläche)

Prioritäten setzen

Mit der x2 Serie haben Sie es selbst in der Hand, wofür der Solarstrom verwendet wird. Binden Sie eine Wärmepumpe ein, stellen Sie die Warmwasserversorgung mittels Heizstab ("E-Patrone", siehe ATON) sicher oder schalten Sie gezielt andere Verbraucher zu. Je nach Ihren Prioritäten, Wünschen und technischen Gegebenheiten.

Warmwasser hat Priorität

Sobald die Sonne mehr Leistung liefert als aktuell benötigt wird, wird der stufenlos regelbare Heizstab über Funk aktiviert und sorgt dafür, dass z.B. 50°C für das Warmwasser zur Verfügung stehen (dunkelblaue Fläche). Statt dem Heizstab kann aber auch die effizientere Wärmepumpe angefordert werden.

Ist diese Aufgabe erfüllt, wird der verfügbare Überschuss wieder vollständig eingespeist (hellgrüne Fläche).

Wirkleistungsbegrenzung bestmöglich vermeiden

Ein Vorteil dieser Priorisierung ist, dass man nun immer noch "Speicherplatz" im Puffer hat, um auch die Leistungsspitzen der PV-Anlage zu nutzen (rote Fläche). Eine Begrenzung der Wirkleistung wird somit effektiv vermieden. Ist der Eigenverbrauch einmal trotzdem nicht mehr möglich, begrenzen wir die Ausgangsleistung des Wechselrichters auf den maximal möglichen Wert (= 70% der kWp Leistung + der momentan benötigten Leistung).

Machen Sie doch, wie Sie wollen.

Sie alleine definieren die Abläufe und Prioritäten in Ihrem System. Die frei programmierbare x2 Serie ermöglicht Ihnen und Ihren Kunden größtmögliche Flexibilität.

Kommunikation ist Alles.

Nicht ohne Grund tragen unsere Regler einen unserer Grundsätze im Namen: Sie alle sind Universalregler, nicht auf bestimmte Hersteller oder Aufgaben beschränkt, sondern im Gegenteil, speziell für den Einsatz als zentrales "Gehirn" der Gebäudetechnik konzipiert.

Dementsprechend ist die Kommunikation mit dem Wechselrichter, dem Stromspeicher, alle möglichen hydraulischen Komponenten bis hin zu Wärmepumpe, Lüftung und E-Ladestation möglich.

Sprechen Sie mit unseren Experten im Support um die besten Schnittstellen für Ihr Projekt zu finden.